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Lange Nacht der kurzen Geschichten

9. Juni 2018, 18Uhr

In der "Langen Nacht der kurzen Geschichten" kommen für jeweils 20 Minuten unterschiedliche Stimmen zu Wort. Stimmen, die den Möglichkeiten des Erzählens vielschichtige Stimmungen verleihen.

So beleuchtet der gebürtige Oberösterreicher,  Limousinenchauffeur, Regisseur und Autor Michael Grimm in seinem düsteren Noir-Romanauszug "Lucky Strike" einen Linzer Vorort, wo hinter kleinbürgerlicher Idylle Korruption und Gewalt vorherrschen. Ein Transportunternehmer, der seit Jahren von seiner Frau misshandelt wird, bringt eine Lawine ins Rollen.

Hans Endmaya
Yi-Gründer und Ausbildungsleiter, stellt Auszüge seines Sachbuchdebüts "YI schafft Originalität, Originalität schafft Freiheit" vor. Auf prägnante, humorvolle und mitunter poetische Weise erzählt Endmaya von der Vision eines integralen Bewusstseins. Als Talente-Finder arbeitet er die menschliche Originalität heraus, macht Körperwissen sichtbar und bewusst und trägt zur Klarheit des Einzelnen bei. 

Berthold Janecek lässt beim Titel seines Buches „Der Sonne eine Gasse. Erzählungen eines Insektenforschers“ ein klein wenig Begeisterung durchgehen - auch, weil einem die eigenen struppigen Affen um bunte Urwälder lieber sind als die noch so gepflegten Kinder anderer Eltern. Mit Cornelia Petre am Klavier. s.u.

Georg Rejamder in Wien, Tirol und dazwischen lebt, erzählt märchenhafte Kurzgeschichten, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregen wollen. Im Sinne eines "Info-tainments" verbindet Rejam Unterhaltung und ernsthafte Inhalte zu Geschichten, die einen Perspektivenwechsel bewirken. 

Der Wiener Neustädter Werner Schulze kennt das Schreiben von wissenschaftlichen Werken und von Kompositionen. Diese gegensätzlichen Tätigkeiten folgen Schulzes Überzeugung, wonach Schreiben X Erholung vom Schreiben Y darstellt. Gesteigert wird dies durch das Verfassen von Z: kleine literarische Arbeiten, Miniaturen, Kurzgeschichten.

Dietmar Tauchner
der aus Puchberg am Schneeberg stammt und vornehmlich in den USA publiziert, geht in seinem Erzählband "Erinnerungen an die Zukunft" auf tragisch-komische, real-absurde und manchmal wundersam-traumhafte Weise auf das Menschsein ein. Pointierte Reisegeschichten verknüpfen sich episodisch mit Portraits von Außenseitern, Liebesgeschichten stehen neben Science-Fiction-Geschichten.

Adi Traar war 25 Jahre Solooboist im Grazer Philharmonischen Orchester, lehrt an der Musikuni Graz, ist Komponist fluktuierender Intensität und nicht zuletzt spät berufener Autor nunmehr beständiger Intensität. Erschienen sind bisher Reiseerzählungen und ein Orchesterkrimi, in der Folge Kurzprosa in zahlreichen Literaturzeitschriften, wofür er auch schon einige Literaturpreise erhalten hat.

Die lange Nacht der kurzen Geschichten bietet für jeden etwas. Humor, Berührung, neue Welten und Perspektiven, Erkenntnis und Unterhaltung.

 

Zwischen den Geschichten ist der Weltmeister der Maultrommel, Wolf Janscha, zusammen mit der Gitarristin Kerstin Neubauer zu hören.

 

SALON EUPHONIE

Kerstin Neubauer - klassische Gitarre

Kerstin Neubauer (*1981) schloss 2004 ihr Konzertfachstudium und Instrumental-Gesangs-Pädagogik Gitarre (Schwerpunkt Zweitinstrument Oboe) an der Kunstuniversität Graz ab. Ihre Liebe zur traditionellen Volksmusik wird mit klassischen Elementen zu einem individuellen Stil verknüpft. Kerstin Neubauer ist internationale und nationale Preisträgerin, spielt zahlreiche Konzerte und kann auf einige CD-Aufnahmen zurückblicken. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit in Sieghartskirchen ist sie Jurorin bei Wettbewerben und Dozentin bei Festivals.

 

Wolf Janscha - Maultrommel

Wolf Janscha (*1975) studierte klassische Gitarre in Wien und erhielt ebenso Unterricht auf verschiedenen ethnischen Instrumenten. Er spezialisierte sich autodidaktisch auf die Maultrommel und reiste in verschiedene Länder, um deren Spieltraditionen zu erforschen. Auch entwickelte er ein Notationssystems für Maultrommel und ist Autor des Lehrbuches „Maultrommel spielen“. Auch mehrere CD-Produktionen, seine Mitwirkung im Ensemble "SuperSonus“ und eine rege Unterrichtstätigkeit im In- und Ausland dokumentieren sein vielfältiges künstlerisches Wirken.

 

Cornelia Petre - Klavier

Cornelia Petre - die ungarische Pianistin lebt seit 2001 in Österreich. 
Sie war als Korrepetitorin u. A. an der Volksoper, bei Sommerkursen der Musikuniversität Wien tätig.
Im Sommer 2004 war die Korrepetitorin bei den Tiroler Festspielen ( Erl ) unter der Leitung von Gustav Kuhn ( gesamter Ring des Nibelungen - Wagner )
Zusätzlich unterrichtet sie Klavier an verschiedenen Wiener Musikschulen.
Auftritte als Solopianistin, Organistin und Begleiterin in verschiedenen europäischen Ländern. 

Performance Art 6.1 – „ImMortality“ 

12. Mai 2018, 19:00 Uhr

Zu Beginn der Veranstaltungsreihe und damit zum Start des Jahresprogramms 2018 wird am 12.05. 2018 um 19Uhr die aktuelle Crowdfunding.Kampagne auf www.startnext.com der Presse und dem interessierten Publikum vorgestellt!

Danach werden drei Beiträge zu erleben sein, die sich ebenfalls im Spannungsfeld von Sterblichkeit und Ewigkeit bewegen.

·        Funeral Plan 

Kimberley McIntyre

Kimberley McIntyre stammt aus Northern New South Wales (Australien) und ist  als Künstlerin wie auch als Workshop-Leiterin u.a. in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Improvisation, Sprach- und Kontaktimprovisation (CI) tätig.

 „The Funeral Plan“ ist ein persönliches, humorvolles und zugleich ergreifendes Stück Tanztheater, zu dem sie aufgrund ihres Interesses für „End-of-live-care“ und ihrer eigenen Reflexion von Hospiz-Trainings inspiriert wurde. Die Antwort einer Tänzerin auf das Thema „Planung“ …

„Ideen entstehen nur, damit mit ihnen gespielt werden darf und funktionierende Performances sind voll des Spiels und der Unwissenheit.“ (Kimberley McInyre)

 

·         CocoonCrash 

Daniela Fischer – Violine/FX mit Tanz & Tagtool

Daniela Fischer ist Musikerin, Komponistin und Performerin. Sie lebt und arbeitet in Wien, Madrid und Ibiza. Neben ihrem klassischen Violin-Studium beschäftigte sie sich auch mit Weltmusik. Klezmer, Flamenco und Jazz. Daniela Fischer hat auch verschiedene Projekte im Bereich der experimentellen elektronischen Musik umgesetzt, wobei die Violine in Kombination mit Effekt-Pedalen und Synthesizern zum Einsatz kam. Neben ihren Soloprojekten arbeitet sie mit verschiedenen Künstler_innen (dancers and visual artists) zusammen. Sie komponierte Soundtracks und schuf Sound-Design für Film, Dokumentation, Theater und zeitgenössischen Tanz.

Ihr jüngstes Projekt CocoonCrash konzentriert sich im Besonderen auf die Idee der Transformation, und dass die einzig konstante Quelle des Lebens Bewegung und Veränderung ist. Mit Bea von Schrader und Dieter Puntigam wird dieses Thema durch die Zusammenarbeit mit den Medien Tanz und Malerei erweitert.

Seit 2004 findet eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Bea von Schrader und Dieter Puntigam statt. Zunächst war der Maler mit Pinsel und Farbe direkt auf der Bühne. Später wurden Zeichnungen und Bild in ihrer Entstehung gefilmt und live projiziert. Das Tagtool eröffnet seit 2008 neue Möglichkeiten von Linie, Farbe und Raumgestaltung in unmittelbarer Begegnung mit dem Tanz. Neben zahlreichen Auftritten in Österreich, Deutschland und den Niederlanden finden Workshops, Filmproduktionen und internationale Art Lab’s statt.

 

·         Quod

Bianca Anne Braunesberger ist professionelle Tänzerin, arbeitet an Opern, mit freien Kompanien und als Ausbildnerin für werdende Profis. Musikalisch findet man sie unter anderem als Rapperin annebe und im Duo QUOD. Stefan Zotter ist Produzent, Dj und Ingenieur, bastelt an Effektgeräten und produziert Musik für Tanz & Theater. Seit 2011 sind die Beiden künstlerische Leiter der Tanz & Musikkompanie „tauschfühlung“.

 

Seit Ende 2016 findet man die Stimme von Bianca Anne Braunesberger und die Instrumentals von Stefan Zotter unter dem Namen Quod. Mit ihrer ersten Veröffentlichung Arachnida beschäftigt sich die Sängerin mit dem Erscheinen von Spinnen in ihren nächtlichen Träumen. Das führt sie zu Themen wie dem Verschwinden des materialistischen Daseins, der grenzenlosen Kontinuität zwischen Realität und Illusion, sowie der Seele als Bewohner eines sterbenden Körpers. Sie hinterfragt das Festhalten an Gewohntem und die Mystik von Spinnen, welche einerseits dunkel erscheinen, andererseits in einem fragilen Körper leben. Electro Pop Noise. QUOD wird produziert von tauschfühlung. (Linz, Wels, Wien). www.tauschfuehlung.at // Musikdownload „Arachnida" http://www.quod.bandcamp.com

 

 

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