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GESTALT-WANDEL

Ausstellung

am 13., 14., 20. & 21.10.2018,

jeweils 14-18Uhr

Die Ausstellung zeigt Werke des Urhof20 Sommer-Symposiums 2018. Mit  400kg Ton arbeiteten KünstlerInnen aus den Bereichen Tanz, Kohlezeichnung, Keramik, Bildhauerei und inspirierten Musik, Holz- und Videokunst. Ebenso entstand ein Pizzaofen und eine neue Feuerstelle im Garten des Urhof20 – Präsentation bei Schönwetter!

Experimenteller Kurzfilm – Daphne von Schrader

Tanzskizzen & Plastiken – Rapunzel Bräutigam

Plastiken & Keramik – Claude Leeb, Elke Hittinger

Holzskulpturen – Ben Becker

Malerei im Foyer – Dieter Puntigam


VISITING ARTIST: Martin Budischowsky – Wachskunst

Martin Budischowsky`s Originalschöpfungen einzigartiger Lichtskulpturen! Die handgeformten Kerzen lassen die Zeit vergessen und tanzen in immer neuer Gestalt. Am 13. & 14. 10. ist offene Werkstatt als partizipative Lichtmanufaktur!

Eintritt frei!

 

 

KUNSTSALON

Performance Art 6.4

20.10.2018, 19Uhr

Hommage à Gertrude Stein

GERTRUDE STEIN (1874 – 1946), die Amerikanerin in Paris, war eine Außenseiterin und doch die

Achse, um die sich in Pariser Künstlerkreisen alles drehte. Jeden Samstag empfing sie Gäste in ihrem bald legendären Salon, darunter u.a. Apollinaire, T. S. Eliot, Ezra Pound, Braque, Matisse und Picasso, dessen Werke sie besonders schätzte. Die Revolution, die er in der Malerei eingeleitet hatte, verfolgte sie literarisch. Sie schrieb, wie die Kubisten malten. Sie war ein Picasso der Sprache. Ihre Porträts waren verbale Stilleben. Ihrer experimentellen Kühnheit konnten nur wenige folgen, und lange musste die »Mutter der Moderne« (Thornton Wilder) ihre Bücher im Selbstverlag veröffentlichen. 1933 hatte sie zum ersten Mal Erfolg, bezeichnenderweise mit einem eher konventionell geschriebenen Text, der Autobiographie von Alice B. Toklas, ihrer Lebensgefährtin über 40 Jahre, in der sie ihr eigenes Leben jenseits jeder Konvention schildert.

 

  • ROSE IS A ROSE IS A…                     

 Literarische Sprach- und Sprechkunst in Verbindung mit Musik und Live-Cooking:

Gina Mattiello (Stimme)

Alison Blunt (Violine)

Elisabeth Harnik (Klavier)

Heidi M. Richter (Live-Cooking/Rezepte aus dem Alice B. Toklas Kochbuch)

in Zusammenarbeit mit Musik Aktuell

Literarisches Material von GERTRUDE STEIN (Autobiographie von Alice B. Toklas, Picasso, Jedermanns Autobiographie, Tender Buttons u.a.), Elisabeth Harniks Komposition „SOLO FOR GERTRUDE“ nach 6 Texten von Gertrude Stein sowie instrumentale Improvisationen bilden die Grundlage der Performance.

Die ausgewählten Texte und das kompositorische Material aus „SOLO FOR GERTRUDE“ werden durch die Stimme von GINA MATTIELLO in die Klangwelten der Musikerinnen eingebracht, um improvisatorisch weiter bearbeitet zu werden. Die Londoner Geigerin ALISON BLUNT und die Pianistin und Komponistin ELISABETH HARNIK sind zwei Grenzgängerinnen, die sich im Entwerfen ihres Klangkosmos am liebsten an den Schnittstellen zwischen Improvisation und Komposition bewegen. Die durch das Live-Kochen von HEIDI M. RICHTER erzeugten Klänge werden dabei als Instrument verstanden und sind Teil der Performance; daraus entsteht ein reges Zusammenspiel von Text und Klang sowie Interpretation und Spontaneität.

Im Anschluss an die Performance ist das Publikum zu kleinen Kostproben des gekochten Gerichts eingeladen!

 

  • MEANING BEING EXISTING

Text, Tanz, Tagtool und Töne

Bea von Schrader und Oneka von Schrader (Tanz und Text)

Dieter Puntigam (Live-Lichtmalerei und Bühnengestaltung)

Lukas Lauermann (Violoncello)

Gertrude Stein verfasste von 1910 bis zu ihrem Lebensende literarische Porträts über Freunde und Bekannte; unter ihnen befindet sich auch Isadora Duncan. Der freie expressionistische Tanz von Isadora wurde von Gertrude mit rhythmischen Wiederholungen und zyklischen Mustern in ein Porträt geformt: „ORTA OR ONE DANCING“. Es war ihr erstes Porträt über eine weibliche Künstlerin. Zwei Künstlerinnen die sich in ihrem Schaffensprozess gegenüber stehen sind auch die beiden Tänzerinnen und Choreografinnen Bea und Oneka von Schrader. Als Mutter und Tochter verkörpern sie den Puls der Zeit auch im Wandel der Generationen. Das Gedankengut von Isadora Duncan und die rhythmischen Texte von Gertrude Stein werden in dieser Performance als Impulse aufgegriffen, weitergeführt und im Zusammenspiel von Tanz, Musik und Malerei in die heutige Zeit übersetzt. Die Arbeiten und Visionen dieser beiden impulsgebenden Frauen der 1920er Jahre stellen auch 100 Jahre später eine wesentliche Essenz eines künstlerischen Bewusstseins dar, das Raum öffnet für eine Untersuchung - mit Gertrude Steins Worten, MEANING BEING EXISTING.

 

Kunstsalon-TICKETS:

VVK: 20/15€ - Ermäßigung für Schüler/StudentInnen und Urhof20-Mitglieder

Vorverkauf online:  https://63emck.ebtix.de

AK: 25/18€

 


 

ST. AUGUSTIN IM WANDEL

Humoristische Tragödie

3. November 2018, 18:30Uhr

 „Sankt Augustin im Wandel“ ist ein abendfüllendes Theaterstück mit einer Länge von ca. 90 Minuten. Nach einer Vorlage von Thornton Wilder adaptiert, erzählt es die Geschichte zweier Familien, die versuchen, den Lauf der Zeit durch Gewohnheit aufzuhalten. Während ihre Kinder nach vorne, in die unvermeidliche Zukunft streben, versuchen die Eltern, an Vergangenem festzuhalten. Es ist ein Stück über die Liebe, das wahre Glück des Menschen (und wie er es finden könnte) sowie den Sinn des Lebens (wenn es denn einen gibt). Humorvoll, aber ernsthaft gespielt, zeigt es, dass das unaufhaltsame Vergehen der Zeit nicht schrecklich, sondern wunderschön sein kann und dass das Ende des Lebens nicht immer bedrohlich sein muss.

Das Ensemble besteht aus einer vielfältigen Mischung aus schauspielinteressierten jungen Erwachsenen: Schüler, Studenten, Arbeitende. Sie alle eint die Leidenschaft für das Theater und die Hingabe an das Projekt „Sankt Augustin im Wandel“. Sie alle, wenn auch Laien, haben Schauspielerfahrung vorzuweisen.

Adaption, Produktion und Regie: Nico Dorigatti

 

Eintritt: 12€



 

KASKADE

Festival für österreichischen zeitgenössischen Zirkus

PROGRAMM

Samstag 10. November 2018

 

14:00 KINDERPROGRAMM

  • Klopf Kopf Topf  

von und mit Martha Laschkolnig

Clowneskes Theater mit Akrobatik, Musik und viel Publikumsinteraktion

für alle ab 4 Jahren

 

19:00 ABENDPROGRAMM

MODERATION: Martha Labil

 

  • KREATIVSPORT 

Partnerakrobatik unter der Leitung von Verena Horsky

 

  • TED-Talks

Elena Kreusch – „Potentiale des zeitgenössischen Zirkus“ 

Sebastian Berger – „Mein Leben als Zirkuskünstler“ 

 

  • Rêve, moi!

(t)räume - a fluid style of handstands and dance acrobatics  

Performer and Choreographer: Verena Schneider

 

  • Dot & Line

Objektmanipulation

Idee & Performance: Sebastian Berger

 

  • Marie hängt in der Luft

Tanz, (Fuß-)Jonglage und Luftakrobatik

Von und mit: Ruth Biller 

 

  • La Discussion 

Neuer Zirkus und Tanz

Choreographie und Performance: Lola Atger & Verena Schneider

 

  • OPEN.DANCE.SPACE – DJ tba

 

Sonntag 11.11.2018

 

10:00 – 16:00 SKILLSHARING

  • ‚Deconstructed Handstand‘ - Handstand Movement Practice / Verena Schneider
  • Partnering Skills / Verena Schneider und Lola Atger
  • Und weitere…

Übernachtung nach Voranmeldung – office@urhof20.at, Tel.: +43 6991 200 99 17

 

Urhof20, Wr. Neustädterstraße 12, 2733 Grünbach am Schneeberg, www.urhof20.at


TICKETS:

Kinderprogramm 14h - 5€, Abendprogramm - 20€, Sonntag Skillsharing - 6€, 

Festivalpass komplett 21€ - onlineVVK: https://kaskade.ebtix.de

 

 

 

 

Performance Art 6.3

DeConstruct

22. September 2018, 20:00

LIVE IN CONCERT

DRAHTHAUS

Video / Performance / Konzert

                                                                  Let’s dance!

Drahthaus - vier Musiker, die mit 20 Instrumenten und Alltagsgegenständen, Looping und Effektierung, elektronische Musik live performen.

Bei Dreharbeiten im Umfeld von Urhof20 wurden von den Musikern Töne, Klänge und Sounds generiert. Nicht nur ein Musikstück entstand, sondern auch die filmischen Bilder übersetzen in der Projektion die Klangsprache während des Live-Konzerts. In Kooperation mit F.U.K. Art Club.

https://drahthaus.at/

 

Eintritt: 15€/10€ ermäßigt für Urhof20-Mitglieder 

Urhof20, Wr.Neustädterstraße 12, 2733 Grünbach am Schneeberg

office@urhof20.at

 

 

TAsten, TAnz & TAgtool –

Sofia Gubaidulina

KONZERT und PERFORMANCE

Samstag, 28. Juli 2018, 20Uhr 

 

Die Musik der 1931 geborenen tatarisch-russischen Komponistin wurde während ihrer Studien als “pflichtvergessen” bezeichnet, aber Dmitri Schostakowitsch ermutigte sie ihren “Irrweg” fortzusetzen. Seit 1981 zählt Sofia Gubaidulina zu den führenden, weltweit anerkannten Komponisten Russlands der Ära nach Schostakowitsch.

 

1. Teil: Solo - Recital

Sofia Gubaidulina – Musical Toys (1969)

Johann Sebastian Bach – Inventionen (1723)

Albert Mühlböck – Klavier

 

2. Teil: Performance

Sofia Gubaidulina - Sonata für Klavier (1965)

Albert Mühlböck – Klavier, Bea von Schrader – Tanz, Dieter Puntigam - Lichtmalerei

Eintritt: 17/12€

 

 

Pionier_innen zeitgenössischer Musik

TAsten, TAnz und TAgtool 2014 – 2018

AUSSTELLUNG

28. & 29. Juli 2018, 14 – 19Uhr

 

Das 5jährige Jubiläum der Reihe “Pionier_innen zeitgenössischer Musik” ist Anlass für diese Ausstellung. Die Arbeiten von TAsten, TAnz und TAgtool der vergangenen Jahre - John Cage / 2014, Terry Riley / 2015, Tan Dun / 2016, Werner Schulze / 2017 – sind mittels Videoinstallationen und Elementen der Bühnengestaltung zu sehen. Die Künstler laden am Sonntag, 29. Juli, von 16 bis 18Uhr zum Gespräch ein.

Eintritt: freie Spende 

Lange Nacht der kurzen Geschichten

9. Juni 2018, 18Uhr

In der "Langen Nacht der kurzen Geschichten" kommen für jeweils 20 Minuten unterschiedliche Stimmen zu Wort. Stimmen, die den Möglichkeiten des Erzählens vielschichtige Stimmungen verleihen.

So beleuchtet der gebürtige Oberösterreicher,  Limousinenchauffeur, Regisseur und Autor Michael Grimm in seinem düsteren Noir-Romanauszug "Lucky Strike" einen Linzer Vorort, wo hinter kleinbürgerlicher Idylle Korruption und Gewalt vorherrschen. Ein Transportunternehmer, der seit Jahren von seiner Frau misshandelt wird, bringt eine Lawine ins Rollen.

Hans Endmaya
Yi-Gründer und Ausbildungsleiter, stellt Auszüge seines Sachbuchdebüts "YI schafft Originalität, Originalität schafft Freiheit" vor. Auf prägnante, humorvolle und mitunter poetische Weise erzählt Endmaya von der Vision eines integralen Bewusstseins. Als Talente-Finder arbeitet er die menschliche Originalität heraus, macht Körperwissen sichtbar und bewusst und trägt zur Klarheit des Einzelnen bei. 

Berthold Janecek lässt beim Titel seines Buches „Der Sonne eine Gasse. Erzählungen eines Insektenforschers“ ein klein wenig Begeisterung durchgehen - auch, weil einem die eigenen struppigen Affen um bunte Urwälder lieber sind als die noch so gepflegten Kinder anderer Eltern. Mit Cornelia Petre am Klavier. s.u.

Georg Rejamder in Wien, Tirol und dazwischen lebt, erzählt märchenhafte Kurzgeschichten, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregen wollen. Im Sinne eines "Info-tainments" verbindet Rejam Unterhaltung und ernsthafte Inhalte zu Geschichten, die einen Perspektivenwechsel bewirken. 

Der Wiener Neustädter Werner Schulze kennt das Schreiben von wissenschaftlichen Werken und von Kompositionen. Diese gegensätzlichen Tätigkeiten folgen Schulzes Überzeugung, wonach Schreiben X Erholung vom Schreiben Y darstellt. Gesteigert wird dies durch das Verfassen von Z: kleine literarische Arbeiten, Miniaturen, Kurzgeschichten.

Dietmar Tauchner
der aus Puchberg am Schneeberg stammt und vornehmlich in den USA publiziert, geht in seinem Erzählband "Erinnerungen an die Zukunft" auf tragisch-komische, real-absurde und manchmal wundersam-traumhafte Weise auf das Menschsein ein. Pointierte Reisegeschichten verknüpfen sich episodisch mit Portraits von Außenseitern, Liebesgeschichten stehen neben Science-Fiction-Geschichten.

Adi Traar war 25 Jahre Solooboist im Grazer Philharmonischen Orchester, lehrt an der Musikuni Graz, ist Komponist fluktuierender Intensität und nicht zuletzt spät berufener Autor nunmehr beständiger Intensität. Erschienen sind bisher Reiseerzählungen und ein Orchesterkrimi, in der Folge Kurzprosa in zahlreichen Literaturzeitschriften, wofür er auch schon einige Literaturpreise erhalten hat.

Die lange Nacht der kurzen Geschichten bietet für jeden etwas. Humor, Berührung, neue Welten und Perspektiven, Erkenntnis und Unterhaltung.

 

Zwischen den Geschichten ist der Weltmeister der Maultrommel, Wolf Janscha, zusammen mit der Gitarristin Kerstin Neubauer zu hören.

 

SALON EUPHONIE

Kerstin Neubauer - klassische Gitarre

Kerstin Neubauer (*1981) schloss 2004 ihr Konzertfachstudium und Instrumental-Gesangs-Pädagogik Gitarre (Schwerpunkt Zweitinstrument Oboe) an der Kunstuniversität Graz ab. Ihre Liebe zur traditionellen Volksmusik wird mit klassischen Elementen zu einem individuellen Stil verknüpft. Kerstin Neubauer ist internationale und nationale Preisträgerin, spielt zahlreiche Konzerte und kann auf einige CD-Aufnahmen zurückblicken. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit in Sieghartskirchen ist sie Jurorin bei Wettbewerben und Dozentin bei Festivals.

 

Wolf Janscha - Maultrommel

Wolf Janscha (*1975) studierte klassische Gitarre in Wien und erhielt ebenso Unterricht auf verschiedenen ethnischen Instrumenten. Er spezialisierte sich autodidaktisch auf die Maultrommel und reiste in verschiedene Länder, um deren Spieltraditionen zu erforschen. Auch entwickelte er ein Notationssystems für Maultrommel und ist Autor des Lehrbuches „Maultrommel spielen“. Auch mehrere CD-Produktionen, seine Mitwirkung im Ensemble "SuperSonus“ und eine rege Unterrichtstätigkeit im In- und Ausland dokumentieren sein vielfältiges künstlerisches Wirken.

 

Cornelia Petre - Klavier

Cornelia Petre - die ungarische Pianistin lebt seit 2001 in Österreich. 
Sie war als Korrepetitorin u. A. an der Volksoper, bei Sommerkursen der Musikuniversität Wien tätig.
Im Sommer 2004 war die Korrepetitorin bei den Tiroler Festspielen ( Erl ) unter der Leitung von Gustav Kuhn ( gesamter Ring des Nibelungen - Wagner )
Zusätzlich unterrichtet sie Klavier an verschiedenen Wiener Musikschulen.
Auftritte als Solopianistin, Organistin und Begleiterin in verschiedenen europäischen Ländern. 

Performance Art 6.1 – „ImMortality“ 

12. Mai 2018, 19:00 Uhr

Zu Beginn der Veranstaltungsreihe und damit zum Start des Jahresprogramms 2018 wird am 12.05. 2018 um 19Uhr die aktuelle Crowdfunding.Kampagne auf www.startnext.com der Presse und dem interessierten Publikum vorgestellt!

Danach werden drei Beiträge zu erleben sein, die sich ebenfalls im Spannungsfeld von Sterblichkeit und Ewigkeit bewegen.

·        Funeral Plan 

Kimberley McIntyre

Kimberley McIntyre stammt aus Northern New South Wales (Australien) und ist  als Künstlerin wie auch als Workshop-Leiterin u.a. in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Improvisation, Sprach- und Kontaktimprovisation (CI) tätig.

 „The Funeral Plan“ ist ein persönliches, humorvolles und zugleich ergreifendes Stück Tanztheater, zu dem sie aufgrund ihres Interesses für „End-of-live-care“ und ihrer eigenen Reflexion von Hospiz-Trainings inspiriert wurde. Die Antwort einer Tänzerin auf das Thema „Planung“ …

„Ideen entstehen nur, damit mit ihnen gespielt werden darf und funktionierende Performances sind voll des Spiels und der Unwissenheit.“ (Kimberley McInyre)

 

·         CocoonCrash 

Daniela Fischer – Violine/FX mit Tanz & Tagtool

Daniela Fischer ist Musikerin, Komponistin und Performerin. Sie lebt und arbeitet in Wien, Madrid und Ibiza. Neben ihrem klassischen Violin-Studium beschäftigte sie sich auch mit Weltmusik. Klezmer, Flamenco und Jazz. Daniela Fischer hat auch verschiedene Projekte im Bereich der experimentellen elektronischen Musik umgesetzt, wobei die Violine in Kombination mit Effekt-Pedalen und Synthesizern zum Einsatz kam. Neben ihren Soloprojekten arbeitet sie mit verschiedenen Künstler_innen (dancers and visual artists) zusammen. Sie komponierte Soundtracks und schuf Sound-Design für Film, Dokumentation, Theater und zeitgenössischen Tanz.

Ihr jüngstes Projekt CocoonCrash konzentriert sich im Besonderen auf die Idee der Transformation, und dass die einzig konstante Quelle des Lebens Bewegung und Veränderung ist. Mit Bea von Schrader und Dieter Puntigam wird dieses Thema durch die Zusammenarbeit mit den Medien Tanz und Malerei erweitert.

Seit 2004 findet eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Bea von Schrader und Dieter Puntigam statt. Zunächst war der Maler mit Pinsel und Farbe direkt auf der Bühne. Später wurden Zeichnungen und Bild in ihrer Entstehung gefilmt und live projiziert. Das Tagtool eröffnet seit 2008 neue Möglichkeiten von Linie, Farbe und Raumgestaltung in unmittelbarer Begegnung mit dem Tanz. Neben zahlreichen Auftritten in Österreich, Deutschland und den Niederlanden finden Workshops, Filmproduktionen und internationale Art Lab’s statt.

 

·         Quod

Bianca Anne Braunesberger ist professionelle Tänzerin, arbeitet an Opern, mit freien Kompanien und als Ausbildnerin für werdende Profis. Musikalisch findet man sie unter anderem als Rapperin annebe und im Duo QUOD. Stefan Zotter ist Produzent, Dj und Ingenieur, bastelt an Effektgeräten und produziert Musik für Tanz & Theater. Seit 2011 sind die Beiden künstlerische Leiter der Tanz & Musikkompanie „tauschfühlung“.

 

Seit Ende 2016 findet man die Stimme von Bianca Anne Braunesberger und die Instrumentals von Stefan Zotter unter dem Namen Quod. Mit ihrer ersten Veröffentlichung Arachnida beschäftigt sich die Sängerin mit dem Erscheinen von Spinnen in ihren nächtlichen Träumen. Das führt sie zu Themen wie dem Verschwinden des materialistischen Daseins, der grenzenlosen Kontinuität zwischen Realität und Illusion, sowie der Seele als Bewohner eines sterbenden Körpers. Sie hinterfragt das Festhalten an Gewohntem und die Mystik von Spinnen, welche einerseits dunkel erscheinen, andererseits in einem fragilen Körper leben. Electro Pop Noise. QUOD wird produziert von tauschfühlung. (Linz, Wels, Wien). www.tauschfuehlung.at // Musikdownload „Arachnida" http://www.quod.bandcamp.com

 

 

Verein URHOF 20 | 0699 12009917 | office@urhof20.at | Wr. Neustädterstr. 12, 2733 Grünbach am Schneeberg
tunefulCreations